Die Grenzbuche in Zinnwald
Die Grenzbuche war für Zinnwald neben dem Bergbau und anderen Wahrzeichen der Inbegriff heimatlicher Verbundenheit.
Ihr Standorft war direkt an Bezirks - und Hauptstraße Dresden - Prag, am Landesvermessungspunkt 816,6 m. An diesen Punkt winkelt die Staatsgrenze mit fast 90° in Richtung Osten ab.
Die Buche wurde warscheinlich im 16. Jahrhundert anläßlich der amtlichen Grenzziehung gepflanzt.
Sie war schon lange altersschwach. Der Schöttner-Schmied hatte ein starkes Eisenband angefertigt und stützte damit das weiausladente Ästegewirr. Der mächtige Stamm hatte 2 m Durchmesser und einem Umfang von ca. 6 Metern.
1945 wurde ihre belaubten Äste immer spärlicher, bis sie 1948 ganz verwelkten und abstarben. Die Buche war von den Tschechen engüldig beseigt in den siebziger Jahren. Baum war vernichtet nach starken donnern .
Nach 470 Jahren einsetzen 18.August. 2007 deutscher Mitbürger von Zinnwald neue Grenz Buche.
Bild von Alexander Lohse aus Zinnwald. www.erzgebirgs-kammweg.de
Aus Buch BÖMISCH-ZINNWALD von R.Hedrich, R.Hluchy, P.Roth, G.Rudolf, A.J.Schlegel
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